Dienstag, 07. März 2017

Sportehrenbrief 2016 geht an Ingrid Herzog

Der Sportehrenbrief wird jedes Jahr an eine Person verliehen, die besondere Dienste im Sport, in und um Friedrichshafen getätigt haben. Dieses Jahr geht der Ehrenamtspreis an Ingrid Herzog.

Ingrid Herzog verbrachte ihre jungen Jahre in Bad Neustadt. Mit 25 Jahren zog sie nach Friedrichshafen und war als Zahnarzthelferin tätig. Frau Herzog zeichnet sich durch ihr hohes Engagement, ihre Zuverlässigkeit und ihre unentwegte Hilfsbereitschaft aus.

Ihre Sportkarriere begann 1963, sie begann Tischtennis in Bad Neustadt zu spielen. Als Frau Herzog nach Friedrichshafen zog, war sie in keinem Verein. Doch nach 11 Jahren im schönen Friedrichshafen wollte Frau Herzog wieder aktiv Sport machen und meldete sich am 01.10.1983 in der Turnerschaft Friedrichshafen an. Dort hält sie sich bis heute im Bereich Frauengymnastik fit. Ihr hohes Engagement war damals schon zu erkennen, da sie von 1992 bis 2011 die Geschäftsstelle der Turnerschaft leitete. Parallel zur Leitung der Geschäftsstelle war Frau Herzog Frauenwart; dieses Amt führte sie von 1993 bis 1997. Nachdem sie die Leitung der Geschäftsstelle nach 19 Jahren abgab, wurde sie 2011 wieder Frauenwart.
Die Turnerschaft beschreibt Frau Herzog unter der Überschrift „gute Seele“ des Vereins wie folgt: „Frau Herzog hat für jedes Anliegen der Übungsleiter ein offenes Ohr und ist immer da, wenn man sie braucht. Z. B. bei Veranstaltungen egal in welchem Beriech, hilft sie mit. Auch bei Vorträgen die angeboten werden, ist sie diejenige, die am meisten dort teilnimmt und Interesse zeigt. Im Bereich der Geschäftsstelle, die sie jahrelang leitete, ist sie immer mit großem Eifer dabei. Selbst Sonderwünsche (wie z.B. ein Übungsleiter braucht dringend am Wochenende noch Bescheinigungen oder Materialien aus der Geschäftsstelle) Frau Herzog setzt sich aufs Fahrrad und radelt in die Geschäftsstelle. Wenn Not am Mann ist, ist sie da und das an jedem Tag! Auf sie ist einfach immer 100%ig Verlass und das ist ein sehr beruhigendes Gefühl. Aus dem Vereinsleben der Turnerschaft ist Frau Herzog einfach nicht wegzudenken. Der Verein hofft, dass sie der Turnerschaft noch Jahre erhalten bleibt.“